Operative Therapie

Etwa 250 Eingriffe an der Brust werden im Brustzentrum Nahe pro Jahr durchgeführt. Dabei können die Patientinnen auf die langjährige Erfahrung des gynäkologischen Teams unter Leitung von Chefarzt Dr. Gabor Heim vertrauen.

Vorrangiges Ziel bei der Behandlung ist die Erhaltung der Brust. Bei etwa 70 bis 80 Prozent aller Patientinnen sind diese brusterhaltenden Operationen möglich. Manchmal allerdings lässt sich eine vollständige Entfernung der gesamten Brust nicht vermeiden. In diesen Fällen können die Ärzte im Brustzentrum Nahe vor Ort auf alle modernen Verfahren zum Wiederaufbau einer Brust zurückgreifen, sei es durch körpereigenes Gewebe oder durch Implantate. Auch kosmetische Eingriffe wie Brustver­größerungen, Brustverkleinerungen und Bruststraffungen werden im Brustzentrum Nahe im Rahmen der operativen Therapie angeboten.

Bei Brustkrebserkrankungen müssen den Patientinnen meist die Lymphknoten in der Achselhöhle entfernt werden. In vielen Fällen reicht es jedoch aus, den so genannten Wächterlymphknoten zu entfernen (Sentinel-Lymphonodektomie). Bei dieser Methode wird der Wächterlymphknoten zunächst mit Hilfe nuklearmedizinischer Verfahren lokalisiert und schließlich operativ entfernt. Zur Förderung einer schnellen Heilung und zur Vermeidung von Lymphödemen beginnt bereits am Tag nach der Operation die Physikalische Therapie.

Untersuchungen zu Wächterlymphknotendiagnostik und Knochenstintigraphie werden in der Praxis von Dr.  Andreas E. Zöller durchgeführt, einem der Kooperationspartner des Brustzentrums Nahe.

Kontakt:
Abteilung für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie
Chefarzt Dr. Gabor Heim
Telefon: (0671) 372-1229

Praxis für Nuklearmedizin
Dr. Andreas E. Zöller
Telefon: (0671) 481416