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Mehr Betten für die Palliativstation –

Land sieht erhöhten Bedarf bei schwerstkranken Patienten

Sie arbeiten gemeinsam an der stetigen Verbesserung der Versorgung von Palliativpatienten (v.l.n.r.): Helmut Ziegler (Verwaltungsdirektor), Hanna Walukiewicz (stv. Abteilungsleitung), Robert Gosenheimer (Leitender Arzt der Palliativstation), Dr. Matthias Bussmann (Medizinischer Vorstand) und Prof. Dr. Volker Schmitz (Chefarzt Innere Abteilung).

Die Palliativstation des Krankenhauses St. Marienwörth nahm im Jahr 2004 mit zunächst sechs Betten ihre Arbeit auf. Nun hat das Land Rheinland-Pfalz diese Zahl aufgrund des steigenden Bedarfs auf acht Betten erhöht. Die Palliativstation ist ein medizinischer Schwerpunkt  der Onkologischen Abteilung, deren Gesamtbettenzahl damit von 18 auf 20 Betten gestiegen ist. Jährlich werden dort mehr als 400 schwerkranke Patienten behandelt, die an einer fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung leiden. 

 

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit dem Land eine höhere Bettenzahl vereinbaren konnten. Der Bedarf ist schon seit längerem da. Das hängt natürlich auch mit unserer strategischen Ausrichtung als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus mit zwei zertifizierten Krebszentren zusammen. Die Palliativstation ist ein wichtiger Baustein in diesem Konzept“, erklärt Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. Und Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler ergänzt: „Dies ist auch ein Signal an Mitarbeiter und Patienten, dass die sehr gute medizinische Leistung, die wir nachweislich seit Jahren in diesem Bereich erbringen, entsprechend honoriert wird.“ 

Dabei verfolgt die Palliativstation einen ganzheitlichen Ansatz. Zum einen geht es um die Behandlung der körperlichen Symptome. Wenn eine unheilbare Krankheit weiter fortschreitet, leiden die Menschen oft an Schmerzen und anderen Beschwerden wie Übelkeit oder Atemnot. Hinzu kommen oft auch psychische Symptome wie Angstzustände oder Depressionen. Deshalb spielt auch die seelische und soziale Betreuung der Patienten eine große Rolle im Therapiekonzept der Abteilung. Neben den Ärzten und Pflegekräften gehören aus diesem Grund auch Seelsorger, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Psychologen und ambulante Hospizhelfer zum interdisziplinären Team der Abteilung.

 

Eine Palliativstation ist nicht zu verwechseln mit einem Hospiz. Bei den Patienten der Palliativstation am Krankenhaus St. Marienwörth geht es in erster Linie darum, eine optimale Schmerztherapie und eine Linderung der Symptome zu erreichen, um den Patienten nach Möglichkeit wieder in seine häusliche Umgebung entlassen zu können. Damit dort eine optimale Weiterversorgung stattfinden kann, gibt es eine enge Kooperation mit dem ambulanten Palliativteam im Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe, dessen ärztliche Leitung genauso wie die der Palliativstation von Robert Gosenheimer wahrgenommen wird. Das Team bietet die sogenannte „spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)“ an, die eine enge Begleitung des Schwerstkranken durch speziell ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte beinhaltet.

 

„Unser Ziel muss es sein, die Lebensqualität der Betroffenen bestmöglich zu erhalten und ihnen ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Deshalb ist es auch ganz wichtig, das soziale Umfeld in die Behandlung einzubinden und nicht nur den Patienten selbst, sondern auch die pflegenden Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten“, so Palliativmediziner Robert Gosenheimer.

 

Die Erhöhung der Bettenzahl und damit der Kapazitäten auf der Palliativstation wird künftig dazu beitragen, die Versorgung schwerstkranker Menschen auszuweiten und das medizinische Angebot in der Region weiter zu verbessern.

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Brustzentrum Nahe
im Krankenhaus
St. Marienwörth

Mühlenstraße 39
55543 Bad Kreuznach

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