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Aktuelles
07.03.2019

Krebstherapien sinnvoll begleiten

Robert Gosenheimer (l.) und PD Dr. Ralph Mücke möchten dem Thema „Komplementäre Onkologie“ gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern mehr Gewicht verschaffen und Patienten besser informieren.

Patienten mit einer Krebserkrankung haben oft nicht nur mit der Krankheit zu kämpfen. Auch die Nebenwirkungen der Krebshandlungen setzen ihnen zu und beeinträchtigen die Lebensqualität zum Teil ganz beträchtlich. Das reicht von Übelkeit und Erbrechen über Magen-Darm-Probleme bis hin zu Hautproblemen oder Erschöpfungszuständen.

In onkologischen Zentren wie dem Krankenhaus St. Marienwörth und Praxen wie der Strahlentherapie RheinMainNahe geht man deshalb mit der sogenannten komplementären Onkologie neue Wege, um die Symptome der Patienten besser in den Griff zu bekommen. Komplementäre Onkologie dient dazu, bestehende schulmedizinische Behandlungskonzepte sinnvoll zu ergänzen. Dabei handelt es sich ausschließlich um wissenschaftlich belegte Methoden und Verfahren, die im Rahmen zahlreicher Studien überprüft wurden.

„Wir stellen immer wieder fest, dass Patienten Schulmedizin und ergänzende Methoden für unvereinbar halten. Sie haben das Gefühl, sich für eines von beiden entscheiden zu müssen. Dabei gibt es eine ganze Reihe von wissenschaftlich belegten Verfahren, die die Nebenwirkungen einer onkologischen Behandlung sehr gut abmildern können“, erklärt Robert Gosenheimer, Leitender Oberarzt der Onkologie und Palliativmedizin am Krankenhaus St. Marienwörth.

Ein Hauptansatzpunkt dabei ist die Ernährung. Denn gerade bei Nebenwirkungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall oder Verstopfung können bestimmte Nahrungsmittel aber auch spezielle Teesorten Erleichterung bringen. Sport und Bewegung können sich nicht nur positiv auf die Psyche auswirken, es gibt darüber hinaus einen direkten Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und der Anti-Krebs-Wirkung. Die Psychoonkologie kann dabei helfen, Schmerzen zu reduzieren und die Ergotherapie leistet beim Auftreten von Hirnleistungsstörungen gute Dienste.

„Auch der Einsatz von Mikronährstoffen hat sich im Praxisalltag bewährt“, berichtet Privatdozent Dr. Ralph Mücke von der Strahlentherapie RheinMainNahe. „Selen, Zink und verschiedenen Vitaminen gilt hier unser besonderes Augenmerk. Am Beginn einer Behandlung steht deshalb immer eine ausführliche Labordiagnostik, um Mangelsituationen aber auch Überdosierungen zu erkennen.“

Um das Thema Komplementäre Onkologie weiter voranzutreiben, hat sich unter der Leitung von Robert Gosenheimer und PD Dr. Ralph Mücke das „Netzwerk Komplementäre Onkologie Rheinhessen-Nahe“ gebildet. Neben dem Krankenhaus St. Marienwörth mit seinem Darm- und seinem Brustzentrum sowie der Strahlentherapie RheinMainNahe gehören die Onkologische Praxis Bad Kreuznach sowie die Gynäkologische Praxis Dr. Gabor Heim & Kollegen diesem Netzwerk an. Weitere Interessenten wie niedergelassene Ärzte, Kliniken oder Physio- und Ergotherapeuten sind herzlich willkommen. 

Weitere Informationen gibt es hier oder bei Christina Harvey, Telefon (0671) 372-1626.

Für interessierte Patienten gibt es regelmäßige Vorträge zum Thema:

Bewegung, Haut & Psyche
Termine 2019: 11. März, 13. Mai, 15. Juli, 9. September, 11. November

Magen, Darm & Müdigkeit
Termine 2019: 12. März, 14. Mai, 16. Juli, 10. September, 12. November

Alle Vorträge finden jeweils um 16 Uhr im Krankenhaus St. Marienwörth, Mühlenstraße 39 in 55543 Bad Kreuznach (Medienraum, 5. OG) statt.

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20.02.2019

13. Bad Kreuznacher Fortbildung Brustkrebs

Referenten der 13. Bad Kreuznacher Fortbildung von links: Univ. Prof. Dr. med. Marcus Schmidt, Dr. med. Annett Kern, Dr. med. Friedrich Overkamp und Dr. med. Gabor Heim

Etwa 70 Zuhörerinnen und Zuhörer waren der Einladung des Brustzentrums Nahe zur mittlerweile 13. jährlich stattfindenden Fortbildung Brustkrebs im Bad Kreuznacher Fürstenhof gefolgt. Gynäkologen, Onkologen, Allgemeinmediziner sowie Fachangestellte informierten sich bei einem umfangreichen Vortragsabend Anfang Februar über aktuelle Erkenntnisse zum Thema Brustkrebs und Onkologie.

Univ. Prof. Dr. med. Marcus Schmidt, Leiter der Abteilung für Konservative und Molekulare Gynäkologische Onkologie am Universitätsfrauenklinik in Mainz, fasste sehr kenntnisreich die neuesten Daten vom internationalen Brustkrebskongress in San Antonio vom Dezember 2018 zusammen.
Auf den aktuellen Stand der bildgebenden Mammadiagnostik brachte Dr. med. Annett Kern, Fachärztin für  Diagnostische Radiologie von der radiologische Gemeinschaftspraxis Radiologie Rhein Nahe, die sehr interessierte Zuhörerschaft.

Einen mit Humor gewürzten und mit verblüffenden Neuheiten aus den USA ergänzten Vortrag referierte Dr. med. Friedrich Overkamp, Onkologe OncoConsult. das Thema Digitalisierung in der Medizin.

Dr. med. Gabor Heim, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie, ist der Leiter des Brustzentrums Nahe und blickt sehr zufrieden auf die Veranstaltung: „Ich freue mich sehr über den guten Zuspruch der Veranstaltung durch die Fachkolleginnen und -kollegen. Wir durften Gäste aus der nahen Umgebung und aus Worms, Idar-Oberstein, Mainz und Wiesbaden begrüßen. Der interdisziplinäre Austausch nach den Vorträgen wurde rege wahrgenommen und ist uns sehr wichtig.“

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29.01.2019

Frauenselbsthilfegruppe aus Idar-Oberstein engagiert sich für Krebspatientinnen

Das Brustzentrum Nahe am Krankenhaus St. Marienwörth freut sich über die erneute Spende von 40 so genannten „Herzkissen“ und 35 Drainagebeutelsäckchen, die von fleißigen Handarbeiterinnen aus Idar-Oberstein genäht wurden. Die dort ansässige Selbsthilfegruppe krebserkrankter Frauen hat wieder viel Zeit in die Erstellung der Kissen und kleiner Stoffbeutel investiert.
Im vergangenen Jahr war die Idee gekommen, zur dekorativen Umhüllung der Drainagesysteme, die nach  Operationen zur Ableitung oder dem Absaugen krankhafter oder vermehrter Körperflüssigkeiten eingesetzt werden,  Beutel in fröhlichen Farben zu nähen. Umgesetzt hatten die fleißigen Damen das ganz schnell, im Laufe des vergangenen Jahres hatten sie schon über 200 davon genäht und vorbeigebracht.

Initiatorin der Aktion ist die Vorsitzende Erni Weber und hat auch dieses Mal wieder alle Materialien zur Erstellung der Kissen und Stoffbeutel besorgt.
Gemeinsam mit Brigitte Schuch, Sigrid Juchem, Christiane Breitwieser und Karla Schüssler aus der Selbsthilfegruppe hat sie die Beutel und die herzförmigen Kissen in liebevoller Kleinarbeit gearbeitet. Jedes einzelne Herz wird mit einem herzlichen und aufbauenden Spruch eingepackt.

Nicole Leuteritz, Abteilungsleiterin der Gynäkologischen Abteilung im Krankenhaus St. Marienwörth: „ Ich bin überwältigt von so viel Unterstützung für unsere Patientinnen. Die fleißigen Damen aus Idar-Oberstein besuchen uns nun schon zum 8. Mal und haben bereits 515 Herzkissen und 300 Drainagebeutel liebevoll genäht und uns gebracht. Meine Mitarbeiterinnen und ich übergeben die hilfreichen und schönen Kissen und Beutel auch immer mit den besten Wünschen. Unsere Patientinnen sind häufig sehr gerührt, jede Art der Unterstützung in dieser schweren Zeit ist sehr willkommen.“

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21.01.2019

„MammaCare-Trainerin“ bietet weitere Kurse „Brustselbstuntersuchung“ an

Nicole Leuteritz, Krankenschwester und Abteilungsleiterin der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach, ist die erste Fachfrau in Rheinland-Pfalz, die Schulungen der Brustselbstuntersuchung mobil anbietet und Frauen gezielt bei der Eigenuntersuchung der Brust anleitet. „MammaCare“ ist eine geprüfte und  wissenschaftlich anerkannte Methode zur Brustselbstuntersuchung.


Die Kursteilnehmerinnen erfahren im Kurs viele Details über die Anatomie/Physiologie der Brust. Weitere Themen sind Tastzeitpunkt, Tasttechnik, Risikofaktoren, Vorsorge und wie sie selbst ihre Brust abtasten und so Knoten und Unregelmäßigkeiten erkennen können. Diese Technik üben sie zunächst an Silikonmodellen, welche der weiblichen Brust nachempfunden sind. Darin sind verschiedene Knoten und Gewebsstrukturen eingearbeitet, um den Einstieg in das Thema zu erleichtern. Anschließend wenden die Frauen das Erlernte an der eigenen Brust an. Dafür steht jeder Frau ein separater Bereich zu Verfügung. Um die Intimsphäre zu wahren sind Sichtschutzwände aufgestellt. 
 
Die Teilnehmerzahl ist auf vier Frauen pro Kurs beschränkt.
Die Kurse starten fortlaufend und finden im Schulungsgebäude des Krankenhauses
St. Marienwörth, Mühlenstraße 83 in Bad Kreuznach statt.
Die meisten Krankenkassen übernehmen den Großteil der Kursgebühren.

Anmeldung und weitere Infos bei Nicole Leuteritz, Tel.: (06752) 913462, mobil: (0151) 54729794,
E-Mail:  nl-bsu@t-online.de
www.nl-bsu.de

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10.10.2018

Komplementärmedizin – was kann ich selbst als Patient mit einer Tumorerkrankung noch tun?

Der leitende Oberarzt  Robert Gosenheimer und Privatdozent Dr. Ralph Mücke geben einen Überblick über wissenschaftlich überprüfte ergänzende Verfahren zur unterstützenden Behandlung von Nebenwirkungen durch Operation, Chemo- und Strahlentherapie.  Aktuelle Studien belegen u. a. die positive Wirkung von Vitamin D, Selen und Honig. Auch Sport und Entspannungsverfahren wie Meditation, Yoga und Qi-Gong tragen zur Steigerung der Lebensqualität während und nach der Therapie bei.
Die Selbsthilfegruppen Frauenselbsthilfe nach Krebs, Selbsthilfegruppe CED & Darmkrebs und Deutsche ILCO e.V., Gruppe Bad Kreuznach, stellen sich vor und informieren

Referenten:
Robert Gosenheimer, Leitender Oberarzt der Onkologie- und Palliativstation im Krankenhaus St. Marienwörth und Leiter des Palliativstützpunktes Rheinhessen-Nahe und
PD Dr. med. Ralph Mücke, Facharzt für Strahlentherapie, Strahlentherapie RheinMainNahe am Krankenhaus St. Marienwörth


In Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Marienwörth, Brustzentrum Nahe, Darmzentrum Nahe, der KISS Mainz, Büro Bad Kreuznach, der Volkshochschule Bad Kreuznach und der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (GuT)

28.11.2018, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Haus des Gastes, Kurhausstraße 22 - 24, 55543 Bad Kreuznach
Eintritt frei

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17.04.2018

Einladung ins Bad Kreuznacher Gesundheitsforum am 25.04.18 um 19 Uhr

Herzliche Einladung an alle Interessierten zum kostenfreien Vortrag!


Vorträge im Rahmen des "Bad Kreuznacher Gesundheitsforums"
Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24, 55543 Bad Kreuznach, Eintritt frei

25.04.2018, 19 Uhr
Tabuthema Inkontinenz

Dr. med. Gabor Heim geht in seinem Vortrag auf die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten der weiblichen Inkontinenz und der Senkungsleiden ein.

Referent: Dr. med. Gabor Heim, Chefarzt Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, Leiter Brustzentrum Nahe

In Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Marienwörth, dem Brustzentrum Nahe, dem Darmzentrum Nahe, der Volkshochschule Bad Kreuznach und der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (GuT)

 

 

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13.02.2018

12. Bad Kreuznacher Fortbildung Brustkrebs am 31.01.2018

Fachkompetenz gebündelt von links Priv.-Doz. Dr. Marcus Egermann, Dr. Mathias Vormehr, Dr. Gabor Heim und Prof. Dr. Marcus Schmidt

Dr. med. Gabor Heim, Leiter des Brustzentrums Nahe, lädt jeweils im Januar  Fachkolleginnen und -kollegen zu Vorträgen und Austausch nach Bad Kreuznach ein.

Auch in diesem Jahr folgten der Einladung wieder zahlreiche niedergelassene wie auch Klinikärzte, vor  60 interessierten Zuhörern wurde im Fürstenhof in Bad Kreuznach über die aktuellen und praxisrelevanten Themen referiert und diskutiert.

Einen festen Platz bei den Vorträgen hat, wie schon in den vergangenen Jahren, die Präsentation der aktuellen Daten vom Internationalen Brustkrebskongress in San Antonio vom Dezember 2017.
Univ. Prof. Dr. med. Marcus Schmidt, Leiter der Abteilung für Konservative und Molekulare Gynäkologische Onkologie an der Universitätsfrauenklinik in Mainz, startete die Vortragsreihe.
Im Anschluss referierte Priv.- Doz. Dr. med. Marcus Egermann, Chefarzt und Direktor der Abt. f. Orthopädie  und Unfallchirurgie am Katholischen Klinikum in Mainz über „Orthopädische Therapie von Knochenmetastasen“.
Am Beispiel RNA-basierter Impfstoffe zur personalisierten Krebsimmuntherapie  sprach Dr. med. Mathias Vormehr, Präklinische Arzneimittelentwicklung bei BioNTechn AG in Mainz, über die „Neuen Entwicklungen in der Krebsimmuntherapie“.

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